Carl Glöde (11.05.1881 - 20.04.1943)
Wohnhaft: Krönkenhagen 26

1937 kehrte der Maschinenschlosser Carl Glöde aus Ostpreußen in seine Geburtsstadt Wismar zurück. Das Ehepaar Glöde, das den Zeugen Jehovas angehörte, fand in Krönkenhagen 26 eine Wohnung.

Es dauerte nicht lange und Carl Göde kam mit dem NS-Regime in Konflikt. Er wurde wegen Aufrechterhaltung seiner Glaubensaktivitäten zu anderthalb Jahren Gefängnis verurteilt. Den Hinweisen zufolge hatte ihn ein Nachbar denunziert. Weitere Verurteilungen wegen kritischer Äußerungen gegen die Nationalsozialisten folgten.

Nach der Haft in Dreibergen-Bützow überführte man Carl Glöde in das Konzentrationslager Sachsenhausen und von dort nach Neuengamme. Im April 1943 fand er im dortigen Konzentrationslager den Tod.